Magda Grabowski, Kåge Klang, Egbert J. Bos, Kristin Dorfhuber, Daniel de Barac, Christophe Muylaert
MAI-AUSSTELLUNG
09|05|2008 - 05|06|08

Die deutsch/schwedische Künstlerin Kristin Dorfhuber studierte Malerei und Bildhauerei in München und Salzburg und lebt seit vielen Jahren in Schweden.Ihre hier ausgestellten Bilder zeigen eine konsequente Kompositionen durch prächtige Farbfelder und figurative Elemente, die nur angedeutet werden.In ihrer Farbigkeit und Symbolik erinnern manche Bilder an die Werke von Chagall.Die Künstlerin stellte, außer in ihrer neuen skandinavischen Heimat in verschiedenen Länder Europas, aber auch in Kanada aus.

Kåge Klang, erschafft ihre ganz eigene Welt. Ihre visionären Bilder in zarten Farben sind surreal, viele Elemente sind der Natur entnommen. Die Bildern entwickeln ein Eigenleben, zeigen Landschaften wie aus einer Märchenwelt. Die bevorzugten Malmittel von Kage Klang sind die Tusche oder Stifte aus denen sie ihre Arbeiten filigran zusammensetzt.
Käge Klang arbeitet auch als Grafikerin und Illustratorin, sie hat schon viele Bücher und Filme gestaltet.

Auch die Werke/Arbeiten von Christophe Muylaert aus Belgien erschließen eine andere Welt oder eine andere Sichtweise auf die Welt. In den Farbtönen von Steinen und Felsen zeigen sie eine Natur ohne Lebewesen, die man darin nur erahnen kann. Der Verzicht darauf macht den spirituellen Reiz dieser Landschaften aus, die nur durch die Andeutung des Horizonts als solche zu erkennen sind. Im Gegensatz zu den fein gearbeiteten Zeichnungen von Käge Klang, bringt Christophe Muylaert viel Material in Form von Ölfarbe auf die Leinwand,seine Bilder sind sehr stark strukturiert.
Nach verschiedenen Studien, u.a. Philosophie, kann Christophe Muylaert zur Kunst, sowie zur Videokunst und stellte bisher in Frankreich, Belgien und den Niederlanden aus.

Magda Grabowski aus Polen studierte in Krakau und Kattowitz Malerei und Graphik und lebt zur Zeit in Hamburg. Ihre beeindruckenden Kompositionen zeigen menschliche Akte, die sehr stark abstrahiert sind. Diese Art der Verfremdung und ihre Farbwahl beweisen ihr malerisches Können und ihre Gabe zur Abstraktion.
Die Bilder drücken Kraft und Ruhe aus und lassen viel Raum zur eigenen Interpretation. Magda Grabowski hat die bisher in Polen ausgestellt und hier zum erstenmal überregional.

Daniel de Barac kommt aus dem ehemaligen Jugoslawien, lebt und arbeitet seit langem im Ruhrgebiet. Seine Studienaufenthalte führten ihn durch verschiedene europäische Länder.
Seine expressive Malerei besticht durch kraftvolle Farben und Dynamik. Sein Hauptmotiv ist der Mensch in alltäglichen Situationen oder in symbolischen Szenen.Mit temperamentvoller Pinselführung beschreibt er die dargestellten Personen.Der Künstler stellte in vielen Länder Europa aus, aber auch in New York und Schanghai.Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit ist er Künstlerischer Leiter der Kunstakademie Mönchengladbach

Die Skulpturen von Egbert J. Bos aus den Niederlanden nennt der Künstler figurative Bilder.Viele seiner Arbeiten sind aus massivem Stahl, nicht gegossen, sondern geschnitten, geschweißt und geschliffen. Dieser Arbeitsprozess prägt die Gestaltung seiner Menschenbilder, denen dabei trotzdem die mimische und Körperliche Lebendigkeit erhalten bleibt.
Die kühle Ästhetik des geschliffenen Stahls entfaltet ihren besonderen Reiz.Zwischen 1996 und 2007 stellte Egbert J. Bos international in Europa aus.

Källa: http://www.hamburgergalerien.de/show_single.php?id=63